Alt-Friedrichsfelde

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Alt-Friedrichsfelde

Die Straße Alt Friedrichsheim erstreckt sich über etwas weniger als drei Kilometer im Ost- West Verlauf von der Rosenberger Straße im Westen bis zur Märkischen Allee im Osten, wo sie in die Alt Biersorf Straße übergeht. Sie liegt im gleichnamigen Stadtviertel, das den historischen Kern von Friedrichsfelde bildet. Im Verlauf der Geschichte hat die Straße ein große Bedeutung gehabt. Im Jahr 1705 wurde sie auf Befehl des Markgrafen Albrecht Friedrich von Brandenburg-Schwedt und diente als wichtige Verkehrsverbindung zwischen Berlin und den östlichen Handelsgebieten. Im Siebenjährigen Krieg rückten die russischen Truppen über diese Straße nach Friedrichsfelde ein und wurde wenig später auch von Napoleons Truppen überschritten, als diese Schloss Friedrichsfelde besetzten. In den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts begannen viele Menschen die Straße beidseitig zu besiedeln. Es wurden größere Wohnsiedlungen entlang der Straße errichtet und das Dorf Friedrichsfelde begann anzuwachsen. Schließlich benutzte auch die Rote Armee zum Ende des Zweiten Weltkriegs diese Straße bei ihrem Vormarsch nach Berlin und ließ ein großes Siegestor aus Sandstein als Erinnerung an ihren Triumph errichten. So hat sich die Straße im Lauf der Zeit immer wieder für Truppenaufmärsche geeignet und ermöglichte feindlichen Heeren einen leichten Zugang nach Berlin.

Was man in Alt Friedrichsfelde sehen sollte

Die Straße Alt Friedrichsfelde und das umliegende Stadtvierteln zeichnen sich kaum durch spektakuläre Bauten oder Kunstwerke aus. Kennzeichnend ist jedoch, dass in Alt Friedrichsfelde noch viel alte Bausubstanz aus dem 19. Jahrhundert erhalten geblieben ist. Viele dieser ehemaligen Wohnhäuser wurden heute schön renoviert und lassen einen Blick in Berliner Wohnkultur im 19. und frühen 20. Jahrhundert zu. Berlin wurde im 2. Weltkrieg großflächig zerstört, so dass alle Wohnsiedlungen in der Stadt etwas Besonderes sind.
In das moderne Bild der Straße wurden einige kleine, moderne Kunstwerke eingefügt. Dazu gehört beispielsweise eine abstrakte Skulptur aus Stahlband, die den Namen handelundwandel trägt und auf einer Verkehrsinsel an der Kreuzung mit der Rhinstraße zu sehen ist. Außerdem gibt es eine aus Sandstein gehauene Hermes Statue an der Straße Alt-Friedrichsfelde 106 und den Tränkebrunnen, ebenfalls aus Sandstein, an der Alt-Friedrichsfelde 23.
Mehr jedoch als das Besuchen von einzelnen Sehenswürdigkeiten lohnt es sich, Alt Friedrichsfelde einmal kennenzulernen, um sich einen Eindruck von dem Berlin abseits des Massentourismus auf dem Kurfürstendamm und am Brandenburger Tor zu schaffen. Wer einmal Stadtviertel wie Friedrichsheim erkundet, kann behaupten Berlin wirklich kennengelernt zu haben.

Umfangreiche Wohnprojekte an der Straße Alt Friedrichsfelde

Nachdem Berlin im Jahr 1990 wieder zur deutschen Bundeshauptstadt wurde und in den nachfolgenden Jahren alle Ministerien von Bonn nach Berlin verlegt wurden, erlebte die Stadt einen rasanten Zuzug, der bis in die heutige Zeit anhält. Die daraus resultierende Wohnungsknappheit brachte auch für die Alt Friedrichsfelde Straße eine neue Entwicklung mit sich. Alte Wohnsiedlungen wurden umfangreich renoviert und den Ansprüchen moderner Mieter angepasst. Außerdem wurde beispielsweise gegen Ende des vorigen Jahrhunderts ein großes Gebiet zwischen Alt-Biesdorf und der Rhinstraße komplett neu erschlossen und eine Wohnsiedlung mit Häuserzeilen errichtet, die mehr als 5.000 Menschen Wohnraum bietet. Ein weiteres Projekt für eine Siedlung von Einfamilienhäusern ist geplant, so dass sich das Gesicht von Alt Friedrichsfelde auch weiterhin wandeln wird, während jeder noch freistehende Platz zur Schaffung von Wohnraum genutzt wird.

Verkehrsanbindung nach Alt Friedrichsfelde

In Alt Friedrichsfelde gibt es einen S-Bahnhof, über den man leicht an jeden Punkt von Berlin gelangen kann. Außerdem führen verschiedene Buslinien in das Stadtviertel. Somit fällt es dem Besucher recht leicht, einmal die Straße Alt Friedrichsfelde zu besuchen und sich einen Eindruck von Berliner Wohnlandschaften zu schaffen. Ein solcher Ausflug lohnt sich besonders, wenn man mehr n als nur ein paar Tage in Berlin verweilen kann, so dass nach der Besichtigung der hauptsächlichen Sehenswürdigkeiten noch Zeit verbleibt, typische Stadtviertel kennenzulernen, die keine touristischen Attraktionen aufweisen. Zu einem längeren Aufenthalt in Berlin ist es natürlich wünschenswert, ein preisgünstiges Quartier zu finden. Dazu lohnt es sich, einmal einen Blick auf www.Ootel.com zu werfen. Auf der Webseite werden die günstigsten Unterkünfte in Berlin angeboten, die sich in guter Lage befinden. Die Unterkünfte zeichnen sich durch gute Verkehrsanbindungen aus, so dass Ziele wie die Straße Alt Friedrichsfelde leicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden können. Es werden Einzelzimmer angeboten, aber auch Familien oder Reisegruppen können eine passende Unterkunft finden. Hat man Zeit, so kann man in einem solchen Hotel oder Hostel ruhig mehr als nur ein Wochenende zu einem günstigen Tarif verbringen und die Hauptstadt Berlin einmal gründlich erforschen.