Berliner Congress-Center (BCC)

Berliner Congress-Center (BCC)

Berliner Congress-Center (BCC)

Das Berliner Congress Center, kurz bcc genannt, ist eine Gebäudekomplex, die man auf einem Berlin Besuch unbedingt besichtigen sollte. Das bcc prägt das Umfeld des geschichtsträchtigen Alexanderplatzes wesentlich und ist ein Beispiel für den Kontrast zwischen Alt und Neu, der die Bundeshauptstadt kennzeichnet: Hochmodern und gleichzeitig denkmalsgeschützt.

Das Berliner Congress Center: Zentral gelegen und leicht zu erreichen.

Ein Ausflug zum Berliner Congress Center kann mit einem Besuch auf dem Alexanderplatz, dem Alex, wie er von Berlinern liebevoll genannt wird, verbunden werden, wo sich auch der Funkturm befindet. Dieser zentral gelegene Platz kann von überall in der Stadt problemlos mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht werden.
Nur etwa 15 Minuten vom Alexanderplatz entfernt befindet sich eine hervorragende, preisgünstige Unterkunft in Berlin, die man unter www.Ootel.com buchen kann. Hier kann man mit der Familie oder auch in einer Gruppe die Städtereise nach Berlin perfekt genießen und viele Plätze von Interesse besuchen. Von der S-Bahn Station Springpfuhl kann man den Alexanderplatz und das Berliner Congress Center mit der S-Bahn Linie 7 leicht erreichen. Für den Ausflug sollte man ruhig ein paar Stunden einplanen, denn rund um das bcc und den Alex gibt es viel zu sehen.

Kongresshalle und Haus des Lehrers nach dem Krieg

Das bcc besteht aus der Kongresshalle und dem Haus des Lehrers. Die Gebäude datieren auf die frühen 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück. Zu diesem Zeitpunkt begann die Neubebauung des Alexanderplatzes, der während des Zweiten Weltkriegs vollkommen zerstört wurde. Ost-Berliner Architekturbüros Hermann Henselmann wurde mit der Planung der beiden Gebäude beauftragt. Das Haus des Lehrers fällt besonders durch seine Struktur auf. Es war das erste Gebäude in der DDR, das in einer Stahlskelett Konstruktion erbaut wurde. Die hochmoderne Fassadenverkleidung aus Aluminium und Glas wirkt auch heute noch faszinierend und zeitgemäß. Das Haus, das Einflüsse von Mies van der Rohe deutlich erkennen lässt, war zu seiner Zeit beispielhaft für modernes Bauen nicht nur in der DDR, sondern auch in anderen sozialistischen Staaten. Als Schaufassade des Sozialismus verwandelte sich das Haus des Lehrers durch ein Mosaik, das ein gesamtes Geschoss umgibt und von den Berlinern „Bauchbinde“ genannt wird. Das Mosaik mit dem Titel „Unser Leben“ wurde von Walter Womacka angefertigt und gilt noch heute als das flächenmäßig größte Kunstwerk in Europa. Die zahlreichen Einzelbilder stellen ein Portrait eines utopischen Lebens in der DDR dar und wurde von der DDR Führung als positive Botschaft bewertet.
Die Kongresshall gestaltete Henselmann rechteckig und mit großen Glasfassaden, die dem Raum einen offenen Aspekt verleihen. So kommt die detailreich gearbeitete Kuppel aus Aluminium ausgezeichnet zur Geltung, die gleichsam über dem Raum zu schweben scheint. Nach ihrer Fertigstellung wurde die Kongresshalle für unterschiedliche Zwecke genutzt, zu denen auch Aufführungen und Konzerte gehörten.
Nach der Wende ergab sich jedoch in der Stadt Berlin eine neue Situation. Da 1957 im Tiergarten eine neue Kongresshalle für Westberlin erbaut worden war, besaß der Senat nun gleich zwei Kongresshallen. So wurden die zwei Gebäude schließlich an die bcc-Grundstücksgesellschaft und die Wohnungsbaugesellschaft Mitte verkauft, die den Gebäudekomplex mit einem hohen Kapitaleinsatz umfangreich restaurierte. Zu den Erneuerungen gehörte beispielsweise ein modernes Lautsprechersystem, dass die Klangqualität in der Halle erheblich verbesserte. Nach der Fertigstellung wurde der Name Berliner Congress Center gewählt, um eine deutliche Abgrenzung zu der Kongresshalle in Tiergarten zu schaffen. Das moderne Center ist heute Schauplatz zahlreicher internationaler Kongresse und zieht mit seiner außergewöhnlichen Architektur täglich viele Besucher an.

Das Umfeld des Berliner Congress Centers

Das bcc gehört zum Bauensemble der Karl-Marx-Allee. Verschiedene Infotafeln weisen dort auf die Charakteristika einzelner Bauabschnitte hin. Bei einem Spaziergang erhält man viel Information über diese Bauperiode in Berlin, die sich zu einem Stück moderner Stadtgeschichte entwickelt hat.
Der Alexanderplatz ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Berlin und liegt nur Schritte vom bcc entfernt. Als wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist der Platz stets von pulsierendem Leben erfüllt. Der Funkturm, die Weltzeituhr und der Brunnen der Völkerfreundschaft sind einige der Sehenswürdigkeiten auf dem Platz, die man sich keinesfalls entgehen lassen sollte. Der Funkturm ist mit seinen 368 Metern Höhe das höchste Gebäude Deutschlands. Von der Aussichtsplattform auf 202 Metern Höhe genießt man einen majestätischen Blick über die Stadt und kann von dort aus auch das bcc einmal von oben betrachten.
Das Sightseeing lässt sich hier auch wunderbar mit einem Einkaufsbummel verbinden. Ganz in der Nähe befinden sich mehrere große Einkaufszentren mit einer reichen Auswahl von Geschäften. Rund um das bcc kann man ein Shoppingerlebnis genießen, dass der Bundeshauptstadt würdig ist. Zahlreiche Restaurants in der Nähe ermöglichen es, unterwegs eine wohlverdiente Pause einzulegen.