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Der Axel-Springer-Verlag

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Motel Berlin,Zimmer Berlin, Wellness Hotel, Unterkünfte Berlin, Unterkunft Berlin, Stundenzimmer Berlin, Sporthotel, Pension Berlin, Pansion Berlin und Otel Berlin können sie sich bei uns hier in Marzahn reservieren. Der Axel-Springer-Verlag bzw. die börsennotierte Verlagsgruppe Axel Springer SE hat ihren Firmensitz in Berlin. Der Firmensitz befindet sich im Axel-Springer-Haus. Rund 16.300 Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen. Unterteilt ist das Unternehmen in vier operative Segmente, und zwar die Anzeigenplattformen, die Inhaltserstellung und -finanzierung, die Vermarktung und das Segment Service / Holding. Die Verlagsgruppe hat mehrere Tochtergesellschaften und Joint Ventures sowie Lizenzen in mehr als 40 Ländern.

Firmengeschichte – Die Anfänge

Gegründet wurde der Axel-Springer-Verlag im Jahr 1946 als GmbH. Firmengründer waren Axel Springer und sein Vater, der Verleger Hinrich Springer. Die Firmengründung fand in Hamburg statt. Zu den ersten Marken, die der Verlag herausgab waren die Hörzu und die Nordwestdeutschen Hefte. In den Folgejahren wurden das Hamburger Abendblatt und Bild gegründet. Durch Kauf der Zeitung Die Welt erwarb Axel Springer 1953 eine Zeitung, aus der er die Welt am Sonntag machte und Das neue Blatt. Später kamen die Berliner Morgenpost und die B.Z. hinzu. Von 1856 bis 1967 befand sich die Firmenzentrale des Axel-Springer-Verlags in Axel-Springer-Hochhaus in Hamburg. 1966 siedelte das Unternehmen nach Berlin über. Der Verlag errichtete direkt an der Berliner Mauer in Berlin-Kreuzberg das Axel-Springer-Haus und machte dieses zu seinem Hauptsitz. Somit befindet sich der Sitz des Verlages heute verkehrsgünstig gelegen auch für diejenigen, die ein Angebot von Ootel.com angenommen haben und dieses Gebäude unbedingt einmal sehen möchten. Gleich nebenan befindet sich der Axel-Springer-Neubau. Grundsteinlegung war im Mai 2017. Entstehen sollen hier Büros mit einer Gesamtmietfläche von 52.000 m² für rund 3500 Menschen.

Der Verlagsgründer

Axel Springer wurde 1912 in Hamburg-Altona geboren. Es gilt als eine der umstrittensten Persönlichkeiten der deutschen Nachkriegsgeschichte. Denn der Verleger besaß eine große Machtfülle durch den von ihm bis zu seinem Tod 1985 geführten Verlagskonzern. Mit seiner letzten Frau, Friede, war er von 1978 bis zu seinem Tod verheiratet. Sie verwaltet bis heute sein Erbe. Privat und auch beruflich setzte sich Axel Springer stark für die Aussöhnung mit dem jüdischen Volk ein. Er war öfter zu Gast in Israel. Er selbst und der Axel-Springer-Verlag waren und sind oft schon Mittelpunkt so mancher Kritik gewesen. Hauptgründe dafür sind die konservativen Grundeinstellung vieler der Publikationen des Verlages und die vermutete Übermacht des Verlages im deutschen Pressemarkt durch die zahlreichen Beteiligungen an andern Unternehmen im Bereich Medien.

Börsengang und Leo Kirch

Im Jahr 1970 änderte sich beim Axel-Springer-Verlag einiges. Das Unternehmen wurde zur Aktiengesellschaft umgewandelt. Das Unternehmen ging aber erst 15 Jahre später, 1985, an die Börse. Mit dem Börsengang verkaufte Axel Springer 49,23 Prozente der Verlagsanteile. Wie sich der Verlag an der Börse entwickeln sollte, das erlebte Axel Springer nicht mehr. Der Verleger starb im September 1985. Es war letztlich der Medienunternehmer Leo Kirch, der in der Folge 10 Prozent der Aktienanteile am Axel-Springer-Verlag erwarb und das Unternehmen in der Zeit der Wende führte. 1992 stockte Kirch sein Aktienpaket erst auf 26 Prozent und 1993 auf 40 Prozent auf. Mit Leo Kirch hatte der Verlag schon 1988 mit Sat.1 Text einen neuen Markt betreten, den der Neue Medien. Ausgeweitet hatte Leo Kirch dieses Segment schon bald mit Beteiligungen an den Fernsehsendern Hamburg 1 und Business TV International sowie am Telefondienstleister CompuTel. Zur Neuausrichtung des Axel-Springer-Verlags in den 1990er Jahren gehörte auch eine Ausweitung der Aktivitäten im europäischen Ausland. Gegründet wurden in den 1990er Jahren zahlreiche Tochterunternehmen in Spanien, Frankreich, der Schweiz und in Mitteleuropa. Darüber hinaus wurden Beteiligungen an zahlreichen Unternehmen im Bereich Neue Medien realisiert. Ende der 1990er Jahre war der Axel-Springer-Verlag auch an der ProSiebenSat.1 Media AG beteiligt. Die Ära Leo Kirch beim Axel-Springer-Verlag endete im Oktober 2002. Bedingt durch die Insolvenz der Kirch-Gruppe wurde das Aktienpaket in Höhe von 40 Prozent von der Deutschen Bank und von Friede Springer übernommen. 2003 verkaufte die Deutsche Bank ihren Anteil am Aktienpaket an Friede Springer und die Private Equity Gruppe Hellman & Friedman aus den USA. Seither hält die Witwe von Axel Springer die einfache Mehrheit der Aktienanteile des Verlages. Nach der Ära Leo Kirch kaufte sich der Verlag in viele weitere Unternehmen ein. Es waren vor allem Verlage, an denen der Axel-Springer-Verlag heute die Mehrheit besitzt. Heute zählen viele Zeitungen und Zeitschriften zu den Marken des Unternehmens.

Druckereien und Vertrieb

Außer dem Kerngeschäft – zahlreichen Zeitungen und Zeitschriften, TV-Sendern und Beteiligungen an einem bunten Mix an Medien – verfügt der Axel-Springer-Verlag auch über eigene Druckereien. Beteiligt ist das Unternehmen auch am Pressegroßhandel. Beteiligungen an Online-Diensten gibt es ebenfalls und seit 2008 bündelt das Unternehmen auch die Vermarktung nationaler Medienangebote der Unternehmensgruppe.