Juliusturm

Juliusturm

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Juliusturm

Der Juliusturm, Teil der Spandauer Zitadelle, ist das älteste Bauwerk in Berlin. Der Turm stammt aus dem frühen 13. Jahrhundert und ist bis heute noch vollkommen erhalten. Ist man in Spandau unterwegs, so lohnt sich ein Besuch bei der Zitadelle und dem Juliusturm. Auf die Turmspitze führen 153 Stufen und wer den Aufstieg unternimmt, wird mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Zunächst einmal erhält man natürlich einen ausgezeichneten Anblick der Zitadelle, die sich am Fuß des Turms erstreckt. Außerdem kann man den Verlauf der Havel überblicken und wenn das Wetter schön und klar ist ist, reicht der Blick bis zum Funkturm.

Die Spandauer Zitadelle und der Juliusturm

Wer sich für Geschichte interessiert, sollte bei einem Berlinaufenthalt einen Besuch bei der Spandauer Zitadelle und dem Juliusturm im Stadtteil Haselholz einplanen. Die Zitadelle gilt als eine der am besten erhaltenen Verteidigungsanlage aus der Hochrenaissance in Europa. Der Juliusturm entstand etwa 200 Jahre vor den anderen Gebäuden. Er war Teil einer Burg, die von den Brandenburger Markgrafen zu Verteidigungszwecken errichtet wurde. Als die brandenburgischen Kurfürsten im Jahr 1557 entschieden, in der Nähe von Spandau eine Verteidigungsanlage für die Reichsstadt Berlin errichten zu lassen, wurde der Platz der alten Bug gewählt, die inzwischen verfallen war. Der Juliusturm bestand jedoch nach wie vor und wurde als Wehrturm in die neue Anlage integriert. Die Zitadelle wurde 1594 fertiggestellt und war im Lauf der Jahrhunderte zu verschiedenen Gelegenheiten Schauplatz kriegerischer Handlungen. Während der französischen Kriege wurde die Zitadelle 1806 geräumt, so dass Napoleon sie kampflos übernehmen konnte und wurde erst 1813 von dem preußischen General August von Thümen befreit. Im Jahr 1935 wurde die Zitadelle zum Heeresschutzlaboratorium umgewandelt und wurde hauptsächlich für Versuche mit dem Nervengas Tabun benutzt. Am 1. Mai wurde die Zitadelle an die sowjetische Siegermacht übergeben, ohne dass sie umkämpft wurde. Später ging die im britischen Sektor gelegene Zitadelle an die britische Verwaltung über. Heute wurde die Zitadelle renoviert und beheimatet die Dauerausstellung Enthüllt – Berlin und seine Denkmäler und ist häufig Schauplatz für Events. Der Juliusturm gehört bei einem Besuch zu den Attraktionen der alten Zitadelle.

Bedeutung des Juliusturms in der Wirtschaft

Zu Ende des 19. Jahrhunderts erhielt der Juliusturm eine spezielle Bedeutung, die ihm zu Berühmtheit in Deutschland verhalf. Nach dem Ende des Deutsch-Französischen Kriegs im Jahr 1871 wurde Frankreich zu hohen Reparationszahlungen verpflichtet. Das Geld, das in gemünztem Gold erhalten wurde, war bis zum Jahr 1914 im Juliusturm eingelagert. Spricht man in Finanzkreisen vom Juliusturm, so bezieht man sich dabei auf gut gefüllte Staatskassen. Dieser sprichwörtliche Juliusturm wurde nach 1945 nur noch von einem Finanzminister geschaffen. Fritz Schäfer, der als Finanzminister unter Konrad Adenauer diente, konnte acht Milliarden Euro zurücklegen und somit einen Juliusturm anlegen. Nach diesem Zeitpunkt kam bei den deutschen Staatsfinanzen nie mehr ein Juliusturm zustande.

Ein Besuch beim Juliusturm

Der Juliusturm ist also in mehrfacher Hinsicht ein interessantes Ausflugsziel, wenn man in Berlin unterwegs ist. Zum einen ist der Turm ein Baudenkmal von historischem Interesse und ein schöner Aussichtspunkt. Außerdem ist es natürlich aufregend, sich die eingelagerten Goldmünzen von 1871 vorzustellen und einmal in den Ecken und Winkeln des Turms nachzuschauen, ob vielleicht eine der Münzen dort vergessen wurde. Gleichzeitig lohnt sich eine Besichtigung der Spandauer Zitadelle, die untrennbar mit der Geschichte des Turms verbunden ist. Wer danach außer geschichtlichen Erlebnissen auch noch ein wenig neuzeitliche Freuden genießen möchte, findet ganz in der Nähe das Einkaufszentrum Center am Juliusturm, wo etwa 17.000 Quadratmeter Verkaufsfläche für eine abwechslungsreiche Shopping Tour sorgen. Der U-Bahnhof Zitadelle ist ganz in der Nähe, so dass man den Juliusturm und sein Umfeld von der Ferienunterkunft leicht erreichen kann. Auf der Suche nach einer Ferienunterkunft in Berlin sollte man einmal bei www.Ootel.com vorbeischauen. Dort kann man ausgezeichnete Hotel- oder Hostelzimmer zu erstklassigen Preisen finden, die einen Aufenthalt in Berlin erschwinglich machen. Die Hauptstadt erfreut sich nämlich zu jeder Jahreszeit eines großen Zustroms von Besuchern, so das Zimmer schwer zu finden und auch recht teuer sind. Ootel erweist sich als die beste Option für alle, die bei Hotelbuchungen gerne sparen. Vom Einzelzimmer bis zum Quartier für die Reisegruppe lässt sich die perfekte Unterkunft finden.