Nordische Botschaften (Felleshus)

Nordische Botschaften (Felleshus)Nordische Botschaften sind in Berlin im Tiergarten-Dreieck zu finden. Das Tiergarten-Dreieck ist in der Rauchstraße ansässig und befindet sich südlich im Großen Tiergarten. Die Nordischen Botschaften sind durch die Länder Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark und Island charakterisiert. Die nationalen Botschaftskanzleien sind im sogenannten Felleshus, dem Gemeinschaftshaus angesiedelt. Das Fellhus ist ein öffentliches Gebäude, das durch um das Gebäude laufendes Kupferband gekennzeichnet ist. Die Verbindung und der Bau stehen für die enge Kooperation, die zwischen den nordischen Staaten herrscht.

Felleshus – eine gemeinsame Botschaftsanlage

Als Berlin wieder zur Hauptstadt wurde und die Regierung von Bonn nach Berlin verlegt wurde, konnte das Gemeinschaftshaus als gemeinsame Botschaftsanlage der Nordischen Länder verwirklicht werden. Um das Konzept zu realisieren, wurde im Botschaftsviertel ein 7.290 m² großes Grundstück zur Verfügung gestellt.

Es wurde in dem Zusammenhang ein Architekturwettbewerb veranstaltet, der europaweit stattfand und deren Gewinner 1996 ermittelt werden können. Das finnisch-österreichische Archtitekturbüro von Tiina Parkkinen und Alfred Berger aus Wien gewann den Architekturwettbewerb. Die Architekten konnten ein Gesamtkonzept entwerfen, dass im Wesentlichen das Felleshus, Gemeinschaftshaus ergab. Des Weiteren wurde für fünf eigenständige Botschaftsgebäude jeweils ein nationaler Wettbewerb ausgeschrieben. Die Wettbewerbe sollten die Souveränität jedes einzelnen Staates untermauern. Im Mai 1997 startete der gemeinsame Bau der Nordischen Botschaften. Die Botschaften wurden auch im Jahr 1999 gemeinsam eröffnet.

Die Botschaftsbauten wurden jeweils heimattypisch hochgezogen. Das bedeutet, es wurde für jedes, am Bau beteiligte Nordische Land, heimtattypische Materialien verwendet. So wurde, für Schweden typisch, gotländischer Kalkstein verwendet. Des Weiteren wurden große Glasflächen genutzt. Für Finnland wurden Lamellen aus Lärchenholz sowie Glas eingesetzt und für Dänemark wurde eine offene Glasfassade genutzt. Die isländische Vertretung besitzt eine Fassade aus rotem Rhyolith. Roter Rhyolith ist eine Porphyrs-Art. Die Norwegische Botschaft ist durch ein 900 Millionen Jahre alte Granitplatte gekennzeichnet, die an der Fassade der Botschaft montiert wurde. Die Granitplatte stammt vom Iddefjord bei Halden und ist 120 Tonnen schwer sowie 15 Meter hoche.

Materialien des Felleshus

Das Gemeinschaftshaus wurde aus verschiedenen Materialien errichtet. Es sind Glas, Sichtbeton, schwedischer Marmor und Ahornholz verarbeitet worden. Das Felleshus besitzt beispielsweise Tagungsräume, eine Ausstellungsfläche, ein nordisches Restaurant und einen Vortragssaal. Die genannten Räume sind öffentlich zugänglich. Das Felleshus ist als Begegnungshaus und Haus für alle gedacht.

Verschiedene Architekten für verschiedene Botschaften

Gert Wingårdh heißt der Architekt der Schwedischen Botschaft. Die Dänische Botschaft wurde von 3XN, früher Nielsen, Nielsen und Nielsen, entworfen. Das Architekturbüro Snøhetta entwarf die Norwegische Botschaft. Die Finnische Botschaft wurde vom Büro Viiva Arkkitehtuuri Oy realisiert, während die Islandische Botschaft vom Büro PK Hönnun (Pálmar Kristmundsson) geplant wurde. Die einzelnen Häuser wurden teilweise mit einheimischen Designer-Möbeln eingerichtet. So wurden beispielsweise Arne Jacobsen Stühle für die Dänische Botschaft genutzt.

Kupferband als Kennzeichen für die Nordischen Botschaften

Die Nordischen Botschaften sind durch ein unverwechselbares Merkmal gekennzeichnet. Ein türkis patiniertes Kupferband, das 15 Meter hoch ist, umschließt die Gebäude. Das Kupferband besitzt wellenähnliche Schwünge und ist das wohl prägnanteste Zeichen für die Nordischen Botschaften. Das Kupferband ist ca. 230 Meter lang und ist aus ca. 4.000 vorpatinierten Lamellen zusammengesetzt. Das Kupferband soll das Zusammengehörigkeits-Gefühl der Nordischen Botschaften zeigen. Die Symbolwirkung kann von Touristen in Berlin selbst genossen werden. Ebenfalls eine Kupferfassade besitzt die Österreichische Botschaft, die in der Nähe der Nordischen Botschaft liegt.

Nordische Botschaften besuchen und im Ootel übernachten

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